An excite.ing experience

Lesen sie den Praktikumsbericht von einem unserer besten Praktikanten

Aufgrund des langen Zeitraumes von fünf Monaten, die mir für Weiterbildung oder Freizeitaktivitäten zur Verfügung standen (Ende des Zivildienstes bis Anfang des Wintersemesters), war es mir glücklicherweise möglich, das Praktikum in einem sehr lohnenswerten zeitlichen Rahmen zu absolvieren.
In meiner Be-Werbung stellte ich mich als Produkt vor, "welches den Produktionsfaktor Arbeit finanziell dezimieren und die Arbeitsleistung des Unternehmens ungemein steigern würde." Die Agentur solle zuschlagen, "solange der Kurs noch niedrig ist." Nachdem meine innovative Bewerbung offenbar zu der Reaktion führte, die ich mir daraus erhofft hatte, nämlich Hellhörigkeit und Interesse an meiner Person, wurde ich von excite. zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Dieses und den Eindruck, den ich bereits durch die Homepage bekommen hatte, haben mich dann letztendlich davon überzeugt, dass diese mit fünf festen Mitarbeitern sehr persönliche und Team-orientiert arbeitende Agentur die richtige für mich ist.
Es ist mir, nicht zuletzt auch wegen meiner und auch der in der Agentur üblichen, offenen Art schnell möglich gewesen, mich zu integrieren. Da das Miteinander auskommen elementar für eine gute und angenehme Zusammenarbeit ist und auch die Prinzipien und Normen in jedem Unternehmen anders sind und von neuen Mitarbeitern erst verinnerlicht werden müssen, bin ich sehr froh, dass es mir möglich war, einen möglichst langen Einblick in das „bunte Treiben“ einer Werbeagentur zu bekommen.
Als ich am ersten Tag, logischerweise in Aufregung, in das Büro des Chefs kam, wurde mir zunächst das "Du" angeboten. Nachdem mir dann einige der aktuellen Projekte und firmenkonzeptionelle Eindrücke beschrieben wurden, wurde mir zunächst Zeit gegeben, den Server zu durchstöbern, um mir alle Arbeiten und Jobs anzuschauen. Die neuen Kollegen machten mir einen angenehmen und flüssigen Einstieg möglich. Schon am ersten Tag bekam ich meine erste mit Anspruch behaftete Aufgabe. Da ich gern Texte schreibe und "Deutsch" in der Schule mein Lieblingsfach war, sollte ich mich an einem kleinen Werbetext versuchen. Dieser fand Anklang und das gab mir gleich zu Anfang ein positives Feedback und Selbstsicherheit.
Ich wusste zwar schon, auch aufgrund meiner Vorkenntnisse im Bereich Marketing (Fachoberschule – Wirtschaft & Verwaltung), dass sich meine berufliche Zukunft in der Werbebranche befinden soll, doch bekam ich erst durch meine Erfahrungen während des Arbeitens in der Agentur den „richtigen Dreh“ zu der Wahl meines Studienganges. Selbstverständlich bin ich nach wie vor interessiert an der Betriebswirtschaft. Da ich jedoch auch früher schon gern mit Bildbearbeitungsprogrammen wie „Corel“ oder „Photoshop“ gearbeitet habe, war ich ebenso fasziniert von den optischen, graphischen Aspekten der Werbung. So kam es auch, dass ich meinem Können und meinen Wünschen entsprechend Aufgaben bekam, die sich auf das gesamte Spektrum der Werbung beziehen. Vom Produktdesign über das Schreiben von Werbetexten, Webdesign, Bildbearbeitung, Akquisition und Markenrecherche etc.. Jedoch nicht nur das praktische Arbeiten sondern gerade das Mitbekommen der Vorgänge in einer Agentur und das Zuschauen bei sehr anspruchsvollen Aufgaben haben mich ungemein weitergebracht.
br /> Selbstverständlich ist, dass man als Praktikant auch Arbeiten erledigt, die nicht besonders aufregend oder anspruchsvoll sind. Man ist eben noch unqualifiziert. Diese hielten sich jedoch glücklicherweise in Grenzen und es erfüllt mich ehrlich gesagt schon ein wenig mit Stolz, wenn ich auf reizvolle und hoch interessante Aufträge zurückblicke, die ich ganz allein oder in Zusammenarbeit mit Kollegen bewältigt habe. Einschließlich Abwicklung, Kundenkontakt, graphische und/oder textliche Elemente und Ideengebung. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass niemand der Angestellten auf einer höheren Stufe steht, als der andere und jede Meinung gleich schwer wiegt. Das schafft eine äußerst angenehme Arbeitsatmosphäre und so macht Arbeit Spaß. (So unrealistisch das auch für manch einen klingen mag)
Ich bin vor allem froh, dass ich nicht in eine Abteilung "abgeschoben" worden bin und stur einen Teilbereich der Werbung kennen gelernt habe. Bei excite. habe ich alles durchlaufen, was Werbung angeht und einen exzellenten Überblick gewonnen, ohne dass es zu oberflächlich geworden wäre. Alles in allem kann ich ein solches Praktikum nur empfehlen. Ob man sich Orientierung verschaffen, Praxiserfahrung sammeln oder einfach nur eine Zwischenzeit sinnvoll nutzen möchte. Mir ermöglichte es einen nahtlosen, perfekten Einstieg in mein Studium und wenn man so will „an excite.ing experience…
Christian Röse im August 2007
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Aufgrund des langen Zeitraumes von fünf Monaten, die mir für Weiterbildung oder Freizeitaktivitäten zur Verfügung standen (Ende des Zivildienstes bis Anfang des Wintersemesters), war es mir glücklicherweise möglich, das Praktikum in einem sehr lohnenswerten zeitlichen Rahmen zu absolvieren.
In meiner Be-Werbung stellte ich mich als Produkt vor, "welches den Produktionsfaktor Arbeit finanziell dezimieren und die Arbeitsleistung des Unternehmens ungemein steigern würde." Die Agentur solle zuschlagen, "solange der Kurs noch niedrig ist." Nachdem meine innovative Bewerbung offenbar zu der Reaktion führte, die ich mir daraus erhofft hatte, nämlich Hellhörigkeit und Interesse an meiner Person, wurde ich von excite. zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Dieses und den Eindruck, den ich bereits durch die Homepage bekommen hatte, haben mich dann letztendlich davon überzeugt, dass diese mit fünf festen Mitarbeitern sehr persönliche und Team-orientiert arbeitende Agentur die richtige für mich ist.
Es ist mir, nicht zuletzt auch wegen meiner und auch der in der Agentur üblichen, offenen Art schnell möglich gewesen, mich zu integrieren. Da das Miteinander auskommen elementar für eine gute und angenehme Zusammenarbeit ist und auch die Prinzipien und Normen in jedem Unternehmen anders sind und von neuen Mitarbeitern erst verinnerlicht werden müssen, bin ich sehr froh, dass es mir möglich war, einen möglichst langen Einblick in das „bunte Treiben“ einer Werbeagentur zu bekommen.
Als ich am ersten Tag, logischerweise in Aufregung, in das Büro des Chefs kam, wurde mir zunächst das "Du" angeboten. Nachdem mir dann einige der aktuellen Projekte und firmenkonzeptionelle Eindrücke beschrieben wurden, wurde mir zunächst Zeit gegeben, den Server zu durchstöbern, um mir alle Arbeiten und Jobs anzuschauen. Die neuen Kollegen machten mir einen angenehmen und flüssigen Einstieg möglich. Schon am ersten Tag bekam ich meine erste mit Anspruch behaftete Aufgabe. Da ich gern Texte schreibe und "Deutsch" in der Schule mein Lieblingsfach war, sollte ich mich an einem kleinen Werbetext versuchen. Dieser fand Anklang und das gab mir gleich zu Anfang ein positives Feedback und Selbstsicherheit.
Ich wusste zwar schon, auch aufgrund meiner Vorkenntnisse im Bereich Marketing (Fachoberschule – Wirtschaft & Verwaltung), dass sich meine berufliche Zukunft in der Werbebranche befinden soll, doch bekam ich erst durch meine Erfahrungen während des Arbeitens in der Agentur den „richtigen Dreh“ zu der Wahl meines Studienganges. Selbstverständlich bin ich nach wie vor interessiert an der Betriebswirtschaft. Da ich jedoch auch früher schon gern mit Bildbearbeitungsprogrammen wie „Corel“ oder „Photoshop“ gearbeitet habe, war ich ebenso fasziniert von den optischen, graphischen Aspekten der Werbung. So kam es auch, dass ich meinem Können und meinen Wünschen entsprechend Aufgaben bekam, die sich auf das gesamte Spektrum der Werbung beziehen. Vom Produktdesign über das Schreiben von Werbetexten, Webdesign, Bildbearbeitung, Akquisition und Markenrecherche etc.. Jedoch nicht nur das praktische Arbeiten sondern gerade das Mitbekommen der Vorgänge in einer Agentur und das Zuschauen bei sehr anspruchsvollen Aufgaben haben mich ungemein weitergebracht.
br /> Selbstverständlich ist, dass man als Praktikant auch Arbeiten erledigt, die nicht besonders aufregend oder anspruchsvoll sind. Man ist eben noch unqualifiziert. Diese hielten sich jedoch glücklicherweise in Grenzen und es erfüllt mich ehrlich gesagt schon ein wenig mit Stolz, wenn ich auf reizvolle und hoch interessante Aufträge zurückblicke, die ich ganz allein oder in Zusammenarbeit mit Kollegen bewältigt habe. Einschließlich Abwicklung, Kundenkontakt, graphische und/oder textliche Elemente und Ideengebung. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass niemand der Angestellten auf einer höheren Stufe steht, als der andere und jede Meinung gleich schwer wiegt. Das schafft eine äußerst angenehme Arbeitsatmosphäre und so macht Arbeit Spaß. (So unrealistisch das auch für manch einen klingen mag)
Ich bin vor allem froh, dass ich nicht in eine Abteilung "abgeschoben" worden bin und stur einen Teilbereich der Werbung kennen gelernt habe. Bei excite. habe ich alles durchlaufen, was Werbung angeht und einen exzellenten Überblick gewonnen, ohne dass es zu oberflächlich geworden wäre. Alles in allem kann ich ein solches Praktikum nur empfehlen. Ob man sich Orientierung verschaffen, Praxiserfahrung sammeln oder einfach nur eine Zwischenzeit sinnvoll nutzen möchte. Mir ermöglichte es einen nahtlosen, perfekten Einstieg in mein Studium und wenn man so will „an excite.ing experience…
Christian Röse im August 2007





